Am
22. September 1969 werden Myrto und die Kinder von Mikis getrennt
und von Leutnant Kostas Stergiou brutal durchsucht.
Ohnmächtig muss Mikis zusehen wie diese Untersuchung andauert
und andauert.
Als die Familie weggeführt wird, kann er nicht einmal Abschied
nehmen.
Abends
betrinkt er sich mit Ouzo und schreibt er eines seiner bösesten
Lieder: »Kostas Stergiou«,
»Ich
heiße Kostas Stergiou
Vom Stamm der Wisigoten
Der Ostrogoten und Mavrogoten«...
... schreit es hinaus und gibt den Unmenschen der Lächerlichkeit
preis.
Später muss der Scherge sich unter falschem Namen verbergen,
weil das Lied von Theodorakis an ihm haften bleibt und er dadurch
zum Paria wird, auf den man mit dem Finger zeigt.
Theodorakis nimmt »Kostas Stergiou« in
Arkadia X auf, zusammen mit einem seiner schönsten
Gedichte: »Ich hatte drei Leben«, das seine
ganze Hilflosigkeit, zugleich aber auch seinen Willen zum Widerstand
beklemmend dokumentiert.
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