Neues über Mikis Theodorakis (V)Astis Infoseite Nr.5Deutsch
Theodorakis wieder wohlauf
Im Mai 1997 sah sich der griechische Komponist am Berliner Eröffnungsabend seiner gemeinsamen Europatournee mit dem türkischen Künstler Zülfü Livaneli aufgrund akuter Atemwegsbeschwerden gezwungen, die Konzertreise abzubrechen. Wegen einer anschließenden Kur nahm er deshalb Abstand von fast allen seinen künstlerischen Aktivitäten. Nun ist die Therapie abgeschlossen, und der Komponist kann sich wieder verstärkt seinem musikalischen Schaffen widmen. Seinen ersten öffentlichen Auftritt nach der unfreiwilligen Pause wird er am 25. Mai diesen Jahres in der Londoner Queen Elizabeth Hall haben, wo er das London Philharmonic Orchestra (LPO) dirigieren wird. In Deutschland wird man Theodorakis nach derzeitigem Planungsstand erst am 30. Oktober wieder erleben können, wenn er in der Münchner Philharmonie u.a. die Uraufführung seines Cellokonzerts dirigiert. Mikis Theodorakis gilt als der wichtigste Komponist seines Landes; sein wohl bekanntestes Werk ist die musikalische Umsetzung des Stoffs von Nikos Kazantzakis' Roman „Zorba The Greek", welche zunächst durch den gleichnamigen Film mit Anthony Quinn in der Hauptrolle weltberühmt wurde und später in verschiedenen sinfonischen Fassungen - unter anderem als Ballett - in zahlreichen Arenen rund um den Globus weitere triumphale Erfolge feierte. Zorbas Dance ist längst ein Synonym für griechische Musik und Theodorakis' Werk mit klassischen Zyklen wie „Canto General", „Canto Olympico" u.v.a. einer großen Anzahl von Musikliebhabern überall in der Welt ein Begriff. Vielen Empfängern dieses Rundschreibens wird seine Anfang letzten Jahres erschienene „Symphonie Nr.1 & Adagio" noch gut in Erinnerung sein.
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