Konzert für Klavier und Orchester (1958)von Guy Wagner
Das Thema des auf der lydischen Skala beruhenden ersten Satzes »Allegro ma non troppo« wird von den Holzbläsern aufgegriffen und variiert, während die Streicher, außer den ersten Violinen, die ebenfalls die Melodie tragen, die Rhythmik durchführen. Die Melodik, vor allem im zweiten Satz »Andante«, greift griechische Traditionen auf und verarbeitet sie auf ebenso originelle wie feine und klugsinnige Art. Der in drei Systemen notierte Part des Klaviers besteht aus drei sich überlagernden Klangebenen. Die Solopartie im abschließenden Rondo-Finale verlangt vom Pianisten vor allem wegen der vollgriffigen Akkorde große Virtuosität. Besonders auffallend ist der Verzicht auf die Schlaginstrumente, so daß das Klavier diese Funktion allein ausfüllt. Symphonietta | Oedipus Tyrannos | Antigone-Ballett | Erste Symphonie | Zweite Symphonie | Dritte Symphonie | Vierte Symphonie | Siebente Symphonie | Startseite |