Federico
Garcia Lorca
Kurzbiographie
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Federico Garcia Lorca
wurde am 5. Juni 1898 in Fuente Vaqueros bei Granada geboren.
Sein Vater war Besitzer eines Bauernhofes und eines Schlosses.
Seine Mutter, die Lorca vergötterte, war eine begabte Pianistin.
Nach Abscluss seiner Gymnasialstudien, schrieb sich Garcia Lorca
an der Rechts-Fakultät der Universität vom Heiligen
Herzen ein. Sein erstes Buch, wurde1919 unter dem Titel: Impresiones
Viajes veröffentlicht.
Im gleichen Jahr 1919 begab sich Garcia Lorca nach Madrid, wo
er fünfzehn Jahre blieb. Er verließ die Universität,
um sich ausschließlich seiner Begabung als Schriftsteller
und Maler zu widmen.
Er organisierte Theateraufführungen, las in der Öffentlichkeit
seine Gedichte vor, und sammelte Volkslieder.. |
Er schrieb
Maleficio de la mariposa à El (1920), ein Theaterstück,
das einen großen Skandal provozierte, und Libro de poemas
(1921), ein Werk, das auf der spanischen Folklore beruht.
Garcia Lorca wurde weitgehend vom Flamenco und der Kultur der Zigeuner
beeinflusst. Er freundet sich mit Salvador Dali und Luis Bunuel an,
die ihn mit dem Surrealismus vertraut machten. 1928 kam der Ruhm mit
seinem Romancero Gitano.
1929 ging er nach New York, wo er vor allem in Harlem verweilte.
Ein Jahr später kehrte er nach der Proklamation der Republik nach
Spanien zurück und nahm im November 1931 am zweiten Ordentlichen
Kongreß der Vereinigung der Spanischen Studenten teil. Der Kongreß
beschloss, eine "Barraca" im Zentrum von Madrid zu bauen,
um dort wichtige Theaterstücke zu spielen. Die "Barraca"
wurde zu einer Wandertheatertruppe, die Städte und Dörfer
aufsuchte, um dort öffentlich Stücke aufzuführen. Die
Stücke von Garcia Lorca selbst, einschließlich seiner drei
großen Tragödien, Bodas de sangre (1933), Yerma
(1934), und Bernarda Albas Haus (1936), wurden von dieser Truppe
produziert.
Als der Bürgerkrieg ausbrach, weilte Garcia Lorca in Callejones
Garcia, seinem Landhaus. Gegen Ende Juli 1936 wurde er von Soldaten
Francos festgenommen und einige Tage später ermordet. Niemand weiß,
wo sein Körper begraben liegt. Seine Bücher wurden in Granada
öffentlich verbrannt und bald darauf verboten.
Im faschistischen Staate Francos war kein Platz für den größten
spanischen Dichter und Dramatiker des Jahrhunderts.
Bibliographie
Dichtung
Impresiones y viajes (1918-19)
Libro de poemas (1921)
Canciones (1927)
Romancero Gitano (1928)
El poema del Cante Jondo (1932)
Llanto por Ignacio Sanchez Mejias (1935)
Poeta en Nueva York (1940)
Dramen
El malificio de la mariposa (1920)
Mariana Pineda (1927)
La zapatera prodigiosa (1930)
Amor de Don Perlimplin con Belisa en su jardin (1931)
Bodas de sangre (1933)
Yerma (1934)
La casa de Bernarda Alba (1936)
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