Eine triumphale Rückkehr auf die BühneEchos auf Maria Farantouris Konzerttournee
Die Presse begrüßt einhellig die Rückkehr auf die Bühne der großen Maria in Berlin, Nürnberg, München... in ausverkauften Häusern.
Presseauszüge Das begeisterte Publikum bekam kein Nostalgieprogramm zu hören, sondern eine gereifte Künstlerin mit einem aktualisierten Repertoire. Natürlich bleibt Maria Farantouri ihrem Lieblingskomponisten treu, von ihm stammen die meisten Kompositionen. Doch es ist ein neuer Theodorakis, den sie ins Zentrum rückt: Es sind vor allem Lieder aus dem Poetica-Zyklus, Vertonungen des griechischen Lyrikers Dionysos Karatzas. Dunkle Hymnen an das Licht Griechenlands, flammende Lieder gegen die Mächte der Finsternis. Ein abgeklärtes Alterswerk, auch wenn es wunderbar leicht klingt. Die imposante Diva des griechischen Liedes sind diese Lieder bis in die Tiefe auslotend, mit volltönender Stimme und warmem Timbre. Daneben ist auch Platz für alte Kampflieder und Theodorakis-Klassiker wie "Der lächelnde Junge", "Andonis" oder ein Stück aus dem Mauthausen-Zyklus, mit dem die Farantouri 1965 bekannt wurde. Und sogar Rembetiko-Gesänge stimmt sie an... Steffen
Radlmaier, Nürnberger Nachrichten, 21.11.1997
(...) Gerade bei den Theodorakis-Stücken - da verbinden sich auf zauberhafte Weise europäisches Kunstlied, Jazz und imaginäre Folklore zu einer höheren Einheit - erlebte man eine höchstkonzentrierte Maria Farantouri, deren Stimme mit heiligem Ernst dem verborgenen Sinn dieser Tondichtungen nachspürt. Spark,
AZ, 21.11.1997
Unverändert ist ihre eigenartig dunkle warme, voluminöse, geschmeidig-schöne Stimme, die noch im Pathos, das dem griechischen Lied häufig eigen ist, unaufgeregt und kraftvoll-sanft bleibt. Auch in ihrem hohen künsterischen und moralischen Anspruch ist die Farantouri sich treu geblieben. Ihr Vortrag ist so uneitel, aufrichtig, eindringlich und klug wie eh und je.. Schon als junge Frau ist die Sängerin mit einer in sich ruhenden Göttin verglichen worden. Jetzt (...) tritt dieser Eindruck noch stärker hervor. Constanze
Treuber, Berliner Zeitung, 19.11.1997
Die Farantouri zieht die Zuhörer sofort in ihren Bann. Als wirklich große Künstlerin verzichtet sie auf Tricks und Gags. Sie steht einfach nur da und läßt ihre Stimme wirken. Allein ihr Gesicht drückt künstlerisches Engagement aus - und absolute Freundlichkeit gegenüber ihren Zuhörern und Mitstreitern. Sie muß nicht wie manch andere Charisma vortäuschen, sie hat es einfach. (...) Am Ende strömt das Publikum wie benommen aus der Passionskirche. Über allem liegt ein Hauch von Glückseligkeit. So bald wird dieser Premierenabend einer großen Künstlerin wohl nicht vergessen sein. Josh
Seilhorn. Neues Deutschland, 19.11.1997
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